Alles auf Anfang stellen

Der Kampf der Giganten im deutschen Damenfloorball geht in die nächste Runde.
In der Serie Best of three darf sich nur derjenige Deutscher Meister nennen, der zwei Siege für sich verbuchen kann. Im ersten Aufeinandertreffen in der Finalserie gelang den Wikingerinnen der erste Sieg gegen die favorisierten Cat’s in der laufenden Saison. Zum richtigen Zeitpunkt bieten die MFBC-Damen ihr besseres Floorballspielen an und gewinnen 3:2. Bis zum letzten Sonntag mussten dagegen gleich vier Niederlagen hingenommen werden (3:6, 4:5, 5:6, 1:6). Gerade die klare Niederlage im Pokalfinale zeigte nochmals deutlich auf, woran es zu arbeiten galt, um dem UHC auf Augenhöhe begegnen zu können. Auch wenn der anhaltinische Titelverteidiger seine Favoritenrolle etwas herunter spielt, so sind die bisherigen Ergebnisse beredtes Zeugnis einer bisher guten Saison. Deshalb verwunderte es im Vorfeld der Finalserie nicht, dass sich die  Experten einige waren, dass dem UHC Sparkasse Weißenfels nach 2014 erneut das Double gelingt.

Im ersten Aufeinandertreffen versuchten beide Teams den eigenen Matchplan durchzubringen. grm2Der zum achten Mal in Folge ausgetragene Klassiker um den Titel bot dabei alles, was man von einem solchen Spiel erwarten kann – Spannung, Tempo, Zweikämpfe, Torraumszenen, besondere Torhüterleistungen. Und es entscheiden mitunter Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage. Man muss einen guten Tag erwischen, um am Ende des selbigen das Parkett als Sieger zu verlassen. Das erste Match zeigte auch auf, dass beide Teams in ihrer Leistung noch einige Luft nach oben haben. Nicht alles gelang, so dass sicherlich beide Teams mehr mit ihren Defensivleistungen zufrieden sein konnten. So sieht es zumindest der Grimmaer Co-Trainer Marcus Linke.

Beide Teams werden ihre Leistung unter die Lupe nehmen und versuchen, die Mängel abzustellen, die beide Trainerteams aufgespürt haben. Im Notizblock von Headcoach Ralf Kühne steht dazu einiges eingetragen. Nicht zufrieden sein, alles auf Anfang stellen, meint Kühne dazu. Nur so können man die nötige Spannung aufbauen, um auch am Samstag gegen den Favoriten zu bestehen. Und zwei Siege am Stück gegen die Cat’s konnten  zuletzt in der Saison 2010/2011 bestaunt werden. Also Zeit etwas zu ändern. Die Ausgangslage ist klar, Weißenfels braucht und Grimma will den Sieg. Und man will es besser machen als im vergangenen Jahr, als im Sudden Death ebenfalls das erste Spiel gewonnen aber die Serie letztendlich doch noch verloren wurde. Es scheint deshalb am kommenden Wochenende alles möglich. Gewinnen die Anhaltinerinnen das Spiel am Samstag, kommt es am Sonntag zum Showdown. Und für Kühne gibt es nur die eine Aussage, es helfen nur Siege. Und den zweiten Sieg wollen die Wikingerinnen holen. Wenn sie wie am Sonntag auftreten, dann . . . .

Spielansetzungen:

UHC Sparkasse Weißenfels – MFBC Grimma
18.04.2015 14.00 Uhr Weißenfels Westhalle
19.04.2015 12.00 Uhr Weißenfels Westhalle

Hinweis des UHC Weißenfels zum Eintrittspreis: die Ticketpreise betragen für die Playoff-Spiele  7,-€ 

Fotos: ©dieterkoch

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