Lehrreiches Wochenende

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Anpiff zum Spiel zwischen den MFBC Damen und Partisan Connewitz

Floorball, Damen:

MFBC Grimma – Partisan Connewitz 6:9 ( 3:1, 2:2, 1:6)
MFBC Grimma – UHC Sparkasse Weißenfels 4:7 ( 1:4, 1:2, 2:1)

Die MFBC-Damen mussten am Wochenende doppelt ran. Zuerst in der Verbandsliga Herren traf man auf die Partisanen. Grimma ging schnell durch Anne-Marie Mietz in Führung (1.). Diese Führung wurde auf 3:1 im ersten Drittel ausgebaut. Das Spiel wogte hin und her, aber die Grimmaer Damen zeigten ein taktisch gutes Spiel. Auch mit drei Linien gelang es den Abstand immer gleich zu halten, so dass es nach 40 Minuten 5:3 stand. Neben Mietz trugen sich Vanessa Weikum; Charlotte Rüssel und Daniela Kolbe als Schützen ein. Für Headcoach Ralf Kühne ging es am Wochenende um das Gewinnen von Spielpraxis. Dieses konnte allen Spielerinnen angeboten werden. Im letzten Drittel wollte der MFBC das Spiel über die Zeit bringen. Es wurde auf zwei Linien umgestellt und schon gingen die Probleme los. Ein schritt zu wenig, ein unkonzentriertes Abspiel und schon schlich sich Unsicherheit ins Spiel. Stand es nach 50 Minuten noch 6:4, so konnten die Connewitzer die Unsicherheiten von Grimma nutzen. Selbst erfahrene Spielerinnen waren an der Aufholjagd der Leipziger beteiligt. Ein Pass zu spät und dann in die Kelle des Gegners und ähnliche Besonderheiten und schon lag man mit 6:9 hinten und gab die sicher geglaubten Punkte ab.

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Endergebnis des Spiels MFBC Grimma vs. UHC Sparkasse Weißenfels

Am darauf folgenden Tag sollte besser gemacht werden. Aber die Leistung der Mannschaft dockte nahtlos an das Samstagspiel an, vor allem an die se letzten zehn Minuten. In regelmäßigen Abstand von vier Minuten netzten die Weißenfelserinnen ein und es stand nach 12 Minuten 0:3. Als Mietz eine berechtige zweiminutenstrafe wegen Stoßen absaß, erhöhte Magdalena Tauchlitz auf 0:4. Eine indiskutable Leistung und vor allem viele Zuordnungsprobleme luden den Gegner zu Toreschiessen ein. Das erste Tor für Grimma fiel noch vor der Drittelpause durch Mietz. Einige Umstellungen und die Unsicherheiten bleiben. Die Cat’s erhöhten   nach und nach auf 1:6. Man musste befürchten, dass es erstmals zweistellig wird.

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Die Lehren wurden nach den Spielen gezogen.

Aber langsam gelang es die Ordnung in der Defensive herzustellen. Die Offensivaktionen blieben Stückwerk. Aber Lisa Glaß konnte kurz vor Ende das zweite Tor erzielen. Kühne stellte erneut um und jetzt stand die Abwehr etwas besser und das Höher verteidigen brachte Weißenfels ein ums andere Mal in Verlegenheit. So konnte das Schlussdrittel wenigstens mit 2:1 durch Tore von Mietz und Kolbe gewonnen werden. Co-Trainer Marcus Linke sprach am Ende von einem lehrreichen Wochenende. Das Spielrhythmus fehlt war allen klar und das es ein langer Weg wird, um wieder an die Leistungen zum Ende der letzten Saison anzuknüpfen. Aber das wird das Ziel sein, wie Kühne bemerkte. Mit dem Zusatz, dass jede Saison einem Langstreckenlauf gleicht und kein Sprint ist. Uns darf jetzt die Geduld nicht  fehlen, denn es geht nur Stück für Stück besser, ergänzt Linke. Lassen wir uns überraschen.

Grimma wird noch zwei Spiele in der Verbandsliga bis zum Jahresende absolvieren und dann wird es bis zu den Playoff im Jahr 2016 keine Pause geben. Da hofft Kühne auf den Sprung in eine höhere Qualität. Wie auch in der letzten Saison. Dazu kommt der Pokal, da wird Grimma zu Hause auf die Floor Fighters Chemnitz treffen. Eine lösbare Aufgabe in Richtung Final 4 in Döbeln.

rk

Fotos: dieterkoch und privat

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